Ein herzlicher Gruß... (und mögliche TO-DO-LISTE).


Hallo zusammen, ich freue mich (mehr als es aussieht) und "Vielleicht gelingt ein kleines Netzwerk!"

© Uwe Dudczak, 2012



Motivation

Kurz: "Seit über dreißig Jahren, ein konsistentes Bild der Welt, als detaillierter Überblick, ohne Verzerrungen und nach einheitlichen Kriterien!"

Inzwischen gibt es eine durchstrukturierte Website (noch nirgends verlinkt), in der man sich durch alle Bereiche, Teile, Rubriken und Themen durchklicken kann. So hat mein Projekt ein Gesicht bekommen, wenn auch der eigentliche, umfangreiche Inhalt – die Einbringung von Daten und Bildern – noch aussteht. Aber die erkennbare Gesamtstruktur ist die wesentliche Grundlage, das Projekt präsentierbar zu machen. Zugrunde dafür liegt vor allem eine systematische Durchforstung der deutschen und englischen Wikipedia nach themenrelevanten Listen und Artikeln. Diese möchte ich perspektivisch auf den Themenseiten als Links – als vorläufigen Inhalt – zum Anklicken anbieten. Folgen könnten nach und nach die eigenen Tabellen und Zusammenstellungen.

Für die kommende Zeit der Verfestigung und Ausgestaltung wäre es wichtig, freudige Mitstreiter zu gewinnen, die sich mit eigenem Interesse und zusammen mit mir der Vielfalt unserer Projekt-Welt zuwenden – ohne jeglichen Zwang, in kleinen Schritten und nur mit Vorlieben. Und da sind mir immer meine alten Freunde (siehe unten) vor Augen geblieben! Wir kennen uns gut, haben lange unsere Spezialgebiete ergründet und – über die Jahre selbst so einiges von der Welt erfahren. Ich will auch auf diese Weise versuchen, etwas davon zu bewahren. Und respektvoll Anerkennung ausdrücken. Es steht allein die Freude am inhaltlichen Zusammentragen und ansprechenden Aufbereiten im Vordergrund.


Rückblick

DATEN

Ich selber kümmere mich in erster Linie um die Erstellung und Pflege der weltweiten Daten. Von Beginn an habe ich eine große Menge davon in möglichst seriösen Quellen aufgespürt, handschriftlich oder als Kopien in Ordnern abgeheftet und als Text- oder Excel-Tabellen gesammelt. Burkhard wäre als Computer- und Algorithmus-Experte für den Aufbau einer geeigneten Datenbahnk gefragt, um in absehbarer Zeit vielleicht die bisherigen Tabellen in professioneller Weise zu ersetzen und als Datenbank-Tabellen leistungsfähig verknüpfen zu können.

An die Anfänge kann sich Konrad bestimmt erinnern. Da gab es (um 1973) ein kleines Atlas-Büchlein Erde, das ein paar reizvolle Tabellen über Länder, Städte, Berge, Inseln, Flüsse, Seen, Sprachen und Völker enthielt. Diese Tabellen machten neugierig, weckten zunehmend Lust auf mehr. So schrieben wir unsere eigenen Listen in Hefte, mit der Absicht, sie immer schnell parat zu haben und weiter komplettieren zu können. Das war ein "Hauch von Welt", und der ließ mich nicht mehr los! Im Laufe der Zeit merkte ich, dass die Vertiefung und Vermehrung der erreichbaren Daten schwieriger wurde, jedenfalls kritischer, auch wenn die Quellenbeschaffung erfahrener vonstatten ging. Buchhandlungen und Büchereien waren zunehmend hilfreich, aber es gab immer wieder Lücken, und die blieben!

Auch in West-Berlin (ab 1986) gab es keine "Sättigung". Die Quellen wurden mehr und besser, aber am Ende erweiterte sich vor allem der Umfang des Interesses. Die "Evolution" kam als wesentliches Feld hinzu – Daten zum Verstehen zeitlicher Entwicklungen und Abschnitte. Die Chronik des Kosmos von Nigel Calder hatte fortan eine ähnlich beflügelnde Wirkung wie das kleine Erde-Buch zu Beginn. Auch die anderen Rubriken wurden zahlreicher und verfestigten sich, ein umfassendes System zur Anordnung kristallisierte sich heraus. Das Kopieren in Copyshops ermöglichte es als neue Technik, Daten schneller zu sammeln und zu konservieren. Aber es gab noch immer Lücken!

Dann kam der Computer ins Haus. Sepp erinnert sich bestimmt an PC-Globe, das schon früh (auf mehreren Disketten) eine Fülle an Daten und Umrissen zu Ländern und Regionen lieferte und sie am Bildschirm fassbar machte. Das war spannend, einschließlich der abzuspielenden Nationalhymnen! Später folgten Atlanten, Lexika und Enzyklopädien auf Disketten und CDs. Zuvor bereits leistete der programmierbare Taschenrechner wertvolle Hilfe beim Berechnen geodätischer Linien, also kürzester Entfernungen und Richtungen auf dem Rotationsellipsoid Erde. Konrad wird sich daran erinnern. In technischer Hinsicht war es dann später wiederum erleichternd, gedruckte Dokumente einzuscannen und als durchsuchbare PDF-Dateien abzuspeichern. Das verschaffte einigen Datensammlungen schnellere Aufnahme in die EDV.

Und schließlich das Internet, alles wird einfacher und möglich! Vielleicht auch ein Zeitpunkt, das eigene, aktive Streben nach weltweiten Daten zu hinterfragen, denn es gab ja mehr und mehr schnellen Zugriff – durch Google-Suchanfragen, exzellente Experten-Webseiten und vor allem durch Wikipedia. Der Effekt war aber: nicht aufhören, im Gegenteil! Es ergab sich eine ganz neue Grundlage und Basismenge, um die interessanten Rubriken und Themen weiterhin zu füllen und zu ergänzen. Die hohen Bauwerke beispielsweise schnellten in der Anzahl von bisher 2.000 (aus Lexika, Architektur- und Reiseführern, Bibliotheken) auf 20.000 empor (Wikipedia, skyscraperpage.com). Das brachte – zusammen mit verbesserten Abfragemöglichkeiten – eine wesentlich neue Qualität und Dimension.

Es steigerte noch die Motivation! Mit der größeren und solideren Datenmenge verstärkte sich der Wunsch, diese hochwertigen und teils neuen Informationen in einheitlichem Zusammenhang, aus gewachsener und gut strukturierter Zusammenstellung heraus darzubieten. Gerade aus dieser Sicht der Welt erscheinen mir einzelne Sammlungen glanzvoller denn je, besonders gegenüber der rein praktischen Suche und Nutzung einzelner Daten im Internet, zum Gebrauch (das bleibt ja). Aber: Lücken gibt es noch immer! Zum Beispiel sind bis heute weltweite Bahnhofsdaten nicht einheitlich aufbereitet zu finden. Also: weitersammeln und dranbleiben, selber machen! Sammeln von Daten aus aller Natur (vom Weltall zum Atomkern), aus Kultur und aus der Entwicklungsgeschichte.

BILDER

Zum zweiten großen Bereich könnt Ihr alle viel und schnell beitragen: mit eigenen, passenden Fotos zu der Bebilderung der bestehenden Titelseiten (Teile und Rubriken). Die jetzigen Aufnahmen stammen meist von mir und sind quasi aus der Not (überhaupt welche zu haben) ausgesucht. Vielleicht kann Konrad mit Motiven aus seiner RuKo-Edition beitragen, weiterhin? Die Auswahl der Fotos auf den Themenseiten allerdings habe ich bisher aus Wikipedia genommen, da die Vielzahl so groß ist. Vielleicht können wir sogar hier mit Eurer Hilfe eine Umstellung auf eigene Fotos erreichen. Bis dahin kann ich Jedem auch meine bisherige Fotoauswahl aus Wikipedia zu den einzelnen Themen (Verwendete und in petto) zukommen lassen.

Die Anfänge liegen wohl ebenfalls in den siebziger Jahren. Da waren Fotos von fernen Städten in Lexika, Zeitschriften und manchmal Zeitungen. So oft es ging habe ich sie ausgeschnitten, sortiert und gesammelt. Erste eigene Fotos und Dias folgten, insgesamt aber mit beschränktem Radius. Dann gab es die Leidenschaft für Ansichtskarten, Konrad hat sie geteilt! Es kamen Motive aus allen Gegenden zusammen und sie ließen sich gut und mit Sammlerfreude verwalten. Und schließlich die herausragenden Fotomappen der Berliner Morgenpost, deren Luftaufnahmen das Stadtgebiet von Berlin, später auch der Umgebung, in wunderbarster Weise wiedergaben! Das alles blieb lange das beherrschende, motivierende und spannende Bilderelement.

Zunehmend wurde der Bereich für eigene Fotos größer, die Bilder farbiger und schließlich digital. Dies zusammen mit dem aufblühenden Internet (z. B. die Bildersammlung bei Wikimedia Commons) führte bei mir zu einer erneuten Freude am Zusammenstellen von Bildmotiven – durchgeführt einmal an den Beispielen der Städte Regensburg und Toronto. Und das mögliche Zusammenführen von Bild- und Datenmaterial innerhalb der Projekt-Systematik! Es lohnt sich also weiterhin auch hier, auftretende Lücken durch eigenes Sammeln zu schließen.

KARTEN

Und schließlich das Kartenmaterial. In diesem dritten Bereich möchte ich – auch zu Zeiten von Navigationsgeräten, Routenplanern und Google Earth – eine solide Grundlage für einen einheitlichen und leicht handhabbaren kartografischen Standard schaffen. Vielleicht kann dafür Sepps Fachkenntnis und Erfahrung aus dem Geografiebereich helfen, zunächst einmal das bereits Vorhandene (Erwerbbare) einzuschätzen. Um dann Möglichkeiten für eigene Kartendarstellungen, nach einheitlichen Maßstäben und Kriterien, zu entwickeln. Anschauungsmaterial dafür habe ich durch zahlreiche Kopien von Karten und Plänen gesammelt und in systematischer Ordnung abgelegt. Am Ende könnte der Entwurf eines homogenen Global-Atlas stehen, den ich bereits als durchgehenden A1-Blattschnitt für den Maßstab 1:1.000.000 auf einem Google-Earth-Globus visualisiert habe. Und natürlich geeignete Einzeldarstellungen zu Daten und Bildern, die in den Tabellen abrufbar sein sollen.

Ganz zu Anfang herrschte bei mir das kartografische Bild alter Volksschulatlanten vor. Das änderte sich mit dem ersten Großen Weltatlas meiner Eltern, dem bald noch ein übersichtlicher Globus folgte. Und ich kaufte Straßenkarten, Stadtpläne (von Berlin) und eine Europakarte, um diese übersichtlich an die Kinderzimmerwand zu zwecken. Zu Vergleichzwecken pauste ich eine Zeitlang Umrisse von Ländern, Seen usw. in gleichen Maßstäben ab, erzeugte Stadtumrisse in einheitlichen, größeren Maßstäben und versuchte, immer mehr Landkarten und Stadtpläne als Sammlung anzulegen. Später lag das Augenmerk auf Material in Zehnermaßstäben (Stadtpläne 1:10.000, Landkarten 1:100.000, Welt-Kartenblätter 1:1.000.000), was sich bald zu meinem beherrschenden Kriterium für "gute Maßstäbe" herauskristallisierte. Vergleichbarkeit sollte bestmöglich hergestellt werden! Und nicht zu vergessen das beharrliche Ausprobieren von Kartennetzprojektionen, deren optimale Auswahl nach flächen-, abstands- oder winkeltreuer Abbildung ich eine Zeitlang herauszufinden versuchte.

Dann kam auch hier der Computer. Burkhard wird sich vielleicht erinnern, wie wir eine Nachtlang bei ihm im Adlershofer Institut versuchten, aus einer Punktmenge geografischer Koordinaten vernünftige Küstenlinien auf einer digitalen Globuskugel hinzubekommen. Das war spannend, in geografischer wie in programmiertechnischer Hinsicht! Aber die Zeit ging weiter und bald waren Pläne, Karten und ganze Atlanten in guter Qualität auf CDs zu bekommen. Einen Höhepunkt bildet bis heute das Programm Google Earth, dessen weltumspannende Satellitenansichten für viele Anwendungen eine hervorragende Basis bilden (siehe Bemerkung oben zum Blattschnitt für den Global-Atlas).

Mit dem Internet kam auch Google Maps, als Web-Version von Google Earth. Zusammen mit dem später unter freier Lizenz entwickelten OpenStreetMap (nebst OpenRailwayMap und OpenSeaMap) bildet es die zuverlässige und weithin aktuelle Grundlage für Darstellungen und Anwendungen wie in unserem Projekt Welt. So könnten sogar noch fehlende Längen- oder Flächenangaben (Flüsse bzw. Seen) mit den dortigen Werkzeugen in hohen Genauigkeitsgrenzen selbst bestimmt werden. Das war früher kaum möglich.


Ausblick

Was ist eventuell aus dem Projekt herauszuholen? Es wird sich zeigen. Vielleicht eine umfassende Internetseite (wie bereits begonnen), oder – als liebstes Ziel – eine ansprechende Buchveröffentlichung in mehreren Bänden, etwa ein Handbuch Welt und ein Global-Atlas. Oder sogar eine "Geschäftsidee" – zum Glück bisher ohne Notwendigkeit! Womöglich lässt sich etwas Geeignetes in Erfahrung bringen, vielleicht auch mit Susis bibliografischer Hilfe. Der Kern aber bleibt beim qualitativen Anspruch – und der Faszination.

Wenn sich eines in der langen Zeit für mich gezeigt hat: ich konnte das Projekt nie lassen! Es ist gewachsen, die Motivation wurde immer wieder genährt, über 30 Jahre lang. Deshalb kann ich die Frage nach dem Endergebnis auch nicht vordergründig stellen. (Andrea hat mich oft und lange an die Beschäftigung und das "Eintauchen in die Materie" abgeben müssen. Da kommt viel Lebenszeit zusammen, dafür danke ich ihr von Herzen! Aber die Beschäftigung war auch immer Kraftquell und konnte sogar über manche Schwierigkeit hinweghelfen.)

Mein jahrelanges Alleinschaffen hat seine Grenzen erreicht und sollte künftig durch ein Mehr-Augen-Prinzip ersetzt werden. Und das Projekt kann mit der ausreichenden "Manpower" machbarer werden. Das ist mein Traum, vielleicht kann ich Euch ein Stückweit gewinnen!

Danke vielmals.



Je nach Vorlieben - Potenziale zusammentun?
(und wer sonst jederzeit möchte)



Uwe  
Koordinierung, Struktur, Inhalte, Material: - Liebe Mitstreiter gewinnen 🙂
- Konzept und Übersicht erstellen
- Umfang für Themen, Kriterien für Inhalte festlegen
- Material als Grundlage erfassen und zuordnen
- Artikel und Beiträge erfassen und zuordnen
- [...]


ALLE  
Bilder, Texte und Quellen: - Geeignete eigene Fotos für Teile und Rubriken (nicht Themen)
- Geignete Internetfotos (freie Lizenzen, z. B. Wikipedia) für Themen
- Bildunterschriften optimieren
- Untertitel der Seiten prüfen und verbessern
- Eigenes Material angeben bzw. zur Verfügung stellen
- [...]


Susi  
Redaktion, Material, Kontakte: - Bibliografie, Dokumentation und Recherche
- Prüfung der Bildlizenzen (Wikimedia Commons)
- Antiquarische Beschaffung von einzelnem Material
- Material-Zuordnung
- Mögliche Verlage, Institutionen, etc.
- [...]


Konrad  
Struktur, Inhalte: - Systematik im Ganzen und im Detail prüfen
- Sinnhaftigkeit, Hinzunahmen und Weglassungen
- Insbesondere Mikrokosmos und Makrokosmos
- Begrifflichkeiten und Zuordnungen
- [...]


Burkhard  
IT, Internet, Datenbank: - Was am dringendsten nötig ist (Lizenzen, Sicherung, Upgrades)
- Website modernisieren, Quellcode, CSS, XML
- Alphabetische Regeln optimieren
- SQL-Abfragen und relationale Tabellenverknüpfungen
- Berichtsseiten erstellen
- [...]




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